Was ist DSL
DER Trend der Technik
Wir befinden
uns im Informationszeitalter. Immer mehr Daten werden gesammelt, gespeichert und
müssen übertragen werden. Riesige Datenströme durchwandern täglich das Internet.
Die Nutzung des WWW als Digitales Massenmedium gewinnt ständig an Bedeutung. Um
nun an die Weltweit gespeicherten Daten zu gelangen bedingt es an
Übertragungstechniken. Die immer komplexeren Internetseiten, besonders in
Verbindung mit Darstellungsformen, wie Bildern, animierten Grafiken oder Videos
verlangen geradezu nach hohen Übertragungsgeschwindigkeiten.
DIE
Theorie von DSL
Der neueste
Highspeed Internet Anschluss heißt DSL (Digital Subscriber Line). Die
DSL-Technik baut auf die Tatsache, dass im normalen analogen Telefonverkehr über
Kupferkabel nur Frequenzen bis 4 kHz belegt werden. Eine wesentlich höhere
Bandbreite ist jedoch möglich. Hierzu wird das Übertragungsband in mehrere
Bereiche aufgesplittet um den bisher ungenutzten Bandbereich zu verwenden. Die
Datenübertragung wird somit auf das normale analoge Telefonnetz aufmoduliert. In
gewisser Weise ist DSL kein echter Telefonanschluss und arbeitet wie ein
Netzwerk. Technisch gesehen ist die DSL-Übertragungsgeschwindigkeit noch nicht
ausgereizt. Es werden zwei Arten von DSL unterschieden. Das weiter verbreitete
ADSL oder TDSL (eine DSL Vatiante der Telecom) ist im Download von Daten
wesentlich schneller als im Upload. „A“ steht hier für Asynchron. Im Gegensatz
hierzu steht SDSL, bei dem Up- und Downloadgeschwindigkeit gleich sind. Durch
den Sachverhalt, dass Heimanwender sich mehr Internetseiten ansehen als Daten im
Netz zu installieren, erscheint die Anwendung von ADSL logisch. DSL zeichnet
sich für die nähere Zukunft als Standard im Internet ab.
DAS
braucht man für DSL
Mit der
Lieferung von DSL erhält man in der Regel ein DSL-Splitter, der das aufgesetzte
DSL-Signal vom „Telefongespräch“ trennt und ein spezielles DSL-Modem zur
Datenverarbeitung. Es steht außer Frage, dass die Computer-Hardware auf
aktuellem Stand sein sollte. Bei älteren Rechnern wird eine Netzwerkkarte
benötigt. Moderne Modems besitzen einen UB-Anschluss oder werden intern in den
Computer eingesetzt. Im Zuge der Weiterentwicklung kabelloser (Heim)Netzwerke
sollte ein Router verwendet werden.
WER bietet
DSL an?
Die
Telekommunikationsanbieter setzen weitestgehend auf die Einführung der
DSL-Technik und bieten bei Vertragsabschluß ganze Pakete von Hardware und
Serviceleistungen an. Dem Internetanwender wird es nicht leicht gemacht, sich
durch den Dschungel der Tarife und Angebote zu finden. In der Regel genügt ein
jedoch Antrag auf Einrichtung bei Ihrem Telefonanbieter. Leider ist
DSL noch
nicht überall nutzbar.
WIE wird
DSL angeschlossen?
Im
Normalfall erhalten Sie bei Vertragsabschluß mit der Telekom einen
Anschlussservice durch deren Mitarbeiter. Durch den relativ unkomplizierten
Aufbau ist die Inbetriebnahme der Geräte sehr simpel. Nach erfolgter
Aufschaltung des DSL-Signals auf die Telefonleitung wird der DSL-Splitter an die
Telefonsteckdose angeschlossen. Hier erfolgt die Aufteilung der Signale. Das
Telefon wird in die entsprechende Dose am Splitter gesteckt und es kann ganz
normal telefoniert werden. Auf der 2. Steckdose am DSL-Splitter liegt das
Datensignal an. An Diese schließt man das DSL-Modem an. Hat man ein internes
Modem kann nach der Einrichtung der Software sofort ins Netz gegangen werden.
Externe Modems werden an den USB-Anschluss oder an den Netzwerkanschluss der
Ethernet-Karte am Rechner angeschlossen.
WAS muss am Computer eingestellt werden?
Wie bei der
meisten neuen Hardware muss zunächst der Treiber laut den Beschreibungen der
Geräte installiert werden. Viele Telekommunikations-Anbieter liefern mit Ihrer
DSL Zugangssoftware Einrichtungsroutinen für den Internetzugang. Hierbei werden
Sie je nach Anbieter durch ein entsprechendes recht einfaches Menü geführt. Der
DSL-Zugang kann aber ebenso über die Windows DFÜ-Einrichtung konfiguriert
werden. Unter Windows nutzt man am Besten den „Assistent für den
Internetzugang“.
WIESO kann
man noch nicht auf das analoge Modem (oder ISDN) verzichten?
Durch das
benötigte Kupferkabel als Übertragungsmedium, welches nicht überall verlegt ist,
wird DSL in manchen Regionen nicht angeboten. Weiterhin brauchen Telefon- und
Faxanwendungen noch immer einen „normalen“ Telefonanschluss.
Nachteilig ist, bedingt durch die Funktionsweise bei ADSL (TDSL) die „lange“
Antwortzeit des Internetservers zum Heim PC, der „Ping“. Das ist jedoch nur für
Online-Spieler von Bedeutung. Optimierungsmöglichkeiten helfen jedoch auch hier
den Ping zu verkleinern. Eine andere Alternative bietet hier SDSL. Die richtigen DSL Tarife finden Sie online auf
Vergleichsseiten.
WESHALB
wird DSL in manchen Regionen noch nicht angeboten?
Vor einigen
Jahren wurde die Glasfasertechnik für die Telefonie interessant und, man
modernisierte Telefonnetze mit Glasfaserkabeln. Nun, da sich die DSL-Technik als
besser und schneller behauptet hat, müssen erst neue Kupferkabel verlegt werden,
was in manchen Regionen noch lange dauern kann. Eigentlich ist die Entwicklung
von DSL ein Resultat des langwierigen Umbau auf Glasfasertechnik. Da die
Internetanwendungen immer komplexer wurden benötigte man eine schnelle
unkomplizierte Technik zur Datenübertragung. Man stellte fest, dass die „alten“
Kupferkabel wesentlich mehr können.
WARUM
sollte man sich mit DSL befassen?
Vorteil ist
hier, dass keine Amtsleitung belegt wird. Es kann also neben dem Internetsurfen
auch Telefoniert werden. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist der große Pluspunkt
bei DSL. Im Vergleich, bei einem Analogmodem können bis zu 410 Kilobyte pro
Minute an Daten übertragen werden, ISDN ist da etwas schneller und bei DSL
können bis zu 5,5 MB in der Minute downgeloaded werden. Das spart Zeit und
natürlich auch Gebühren. Durch superschnelle Ladezeiten eröffnen sich natürlich
neue Möglichkeiten beim Laden von Internetseiten. Das Downloaden von großen
Datenmengen in kürzester Zeit ermöglicht Videokonferenzen, Videostreaming und
vieles mehr.
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